
Anwendungsfälle
Aktives Federungssystem
Das zu lösende Problem
Hochgeschwindigkeitszüge sind unverzichtbar, um die Reisestrecken zwischen zwei Punkten zu verkürzen. Höhere Geschwindigkeiten haben jedoch auch Nachteile, nämlich erhöhte Kräfte und Beschleunigungen, die sich negativ auf den Fahrkomfort auswirken. Da herkömmliche passive Federungssysteme diesen Anforderungen nicht gerecht werden, können aktive Federungstechnologien eingesetzt werden, um den Fahrkomfort bei höheren Fahrzeuggeschwindigkeiten oder unter ungünstigen Gleisbedingungen aufrechtzuerhalten oder zu verbessern.
Warum es wichtig ist
Ein aktives, computerüberwachtes Federungssystem ist in hohem Maße auf genaue Messwerte angewiesen, die von hochpräzisen Beschleunigungsmessern geliefert werden. Hier kommen die MEMS-Beschleunigungsmesser von Safran zum Einsatz.
Wie wir das Problem lösen
Die MEMS-Beschleunigungssensoren von Safran liefern selbst unter rauen Bedingungen präzise und stabile Schwingungsmessungen. Diese Informationen werden an das Steuerungssystem für die aktive Federung weitergeleitet, das die Federung entsprechend anpasst, sodass die Passagiere von einem verbesserten Fahrkomfort profitieren. Mit unseren Sensoren lassen sich die Karosserievibrationen um 66 % reduzieren.
Darüber hinaus erhöht ein MEMS-Beschleunigungsmesser auch die Lebensdauer des Federungssystems selbst, da er wertvolle Daten liefert, die die Planung von Wartungs- und Reparaturarbeiten ermöglichen und so langfristig wesentliche Wartungskosten einsparen.
Der Safran VS1000 ist ein MEMS-Sensor, der für die Messung von Schwingungen im niedrigen bis mittleren Frequenzbereich in Zugfederungssystemen ausgelegt ist. Der VS1000 bietet eine hohe Leistungsstabilität mit Stoßfestigkeit sowie eine nahezu nicht vorhandene Nichtlinearität (0,1 % des Skalenendwerts) und ein sehr geringes Bandrauschen (7 μg/√Hz für einen Bereich von +/- 2 g, typisch). Jedes Produkt wird vollständig getestet und qualifiziert mit einem Messbereich von ±2 g bis ±200 g.
Warum Sie uns wählen sollten
Die MEMS-Beschleunigungssensoren von Safran sind definiert durch:
- niedriger Stromverbrauch
- Robustheit gegenüber wiederholten starken Erschütterungen
- Genauigkeit der Messungen
Die elektronische Konfiguration sorgt für einen zuverlässigen Power-On-Reset, einen vollständigen Schutz vor Spannungsabfällen und verfügt über eine Überlastungserkennung und -behebung nach Stößen. Die Vibrationsbeschleunigungsmesser haben eine kleine LCC20-Gehäusegröße (8,9 mm x 8,9 mm) und zeichnen sich durch einen großen und flachen Frequenzgang von Gleichstrom bis zu mittleren Frequenzen aus. Die Messbereiche reichen von ±2 g bis ±200 g.

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